Ratgeber · Spezielle Einsätze

Desinfektionsreinigung Wien: Wann ist professionelle Desinfektion nötig & was kostet sie?

Desinfektionsreinigung Wien: Wann ist Keimreduktion notwendig und was kostet die fachgerechte Desinfektion für Betriebe in Wien? Preise im Überblick.

  • Maja Dimitrijević
  • Aktualisiert
  • 2 Min. Lesezeit
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Reinigung, Desinfektion und Sterilisation sind drei verschiedene Ziele

Die Begriffe werden im Alltag durcheinandergebracht, obwohl sie unterschiedliche Dinge leisten. Reinigung entfernt Schmutz mechanisch – und nimmt dabei bereits den Großteil der Keime mit, weil diese am Schmutz haften. Desinfektion reduziert die verbliebenen Keime auf ein Maß, von dem keine Infektion mehr ausgeht; sie tötet nicht alles ab. Sterilisation beseitigt sämtliche vermehrungsfähigen Keime und ist Instrumenten in Aufbereitungsgeräten vorbehalten, nicht Flächen.

Daraus folgt die wichtigste Regel der Praxis: Desinfektion ersetzt keine Reinigung, sie setzt sie voraus. Wer Desinfektionsmittel auf eine verschmutzte Fläche gibt, verbraucht dessen Wirkung am Schmutz, statt an den Keimen. Deshalb wird zuerst gereinigt und erst danach desinfiziert.

Der häufigste Anwendungsfehler ist die Einwirkzeit

Jedes geprüfte Desinfektionsmittel trägt eine Einwirkzeit, und diese Angabe ist keine Empfehlung, sondern Teil der Wirksamkeitsprüfung. Wird die Fläche vorher trockengewischt, ist das Mittel angewendet, aber nicht wirksam geworden. Genau das passiert in der Praxis ständig, weil unter Zeitdruck nachpoliert wird. Die Fläche muss während der gesamten Einwirkzeit sichtbar feucht bleiben – das bestimmt, wie viel Mittel aufgetragen wird und wie viele Flächen sich in einem Durchgang bearbeiten lassen.

Warum gewischt und nicht gesprüht wird

Sprühdesinfektion wirkt bequem, hat aber zwei Nachteile: Sie benetzt die Fläche ungleichmäßig, und sie erzeugt ein Aerosol, das eingeatmet wird. Für Flächen ist die Wischdesinfektion das Verfahren der Wahl – sie verbindet die mechanische Entfernung mit der chemischen Wirkung und benetzt zuverlässig. Gesprüht wird nur dort, wo anders nicht heranzukommen ist.

Wo Desinfektion sinnvoll ist – und wo sie Kosten ohne Nutzen erzeugt

Flächendesinfektion lohnt dort, wo Hände häufig hinkommen: Türklinken, Lichtschalter, Handläufe, Bedienfelder, Sanitärarmaturen, Empfangstresen. In Ordinationen, Pflegeeinrichtungen, Kinderbetreuung und Gastronomie kommen die jeweiligen Hygienevorgaben dazu – in der Gastronomie etwa das betriebseigene HACCP-Konzept.

Wenig bis nichts bringt die flächendeckende Desinfektion von Böden und Wänden in normalen Büros. Dort ist gründliche Reinigung fachlich gleichwertig, günstiger und schont die Oberflächen. Wenn Ihnen jemand die Vollflächendesinfektion eines Bürogeschosses als Standard verkauft, ist Nachfragen angebracht.

Was dokumentiert gehört

Im Anlassfall – einer Behördenkontrolle, einem Infektionsgeschehen, einer Beschwerde – zählt nicht, was gemacht wurde, sondern was belegbar ist. Festgehalten gehören Datum und Uhrzeit, die behandelten Flächen, das verwendete Präparat samt Konzentration und die ausführende Person. Wir führen diese Dokumentation mit und übergeben sie auf Wunsch als Nachweis.

Welches Verfahren für Ihre Räume sinnvoll ist, klären wir vorab statt pauschal – ein unverbindliches Anbot erhalten Sie binnen 24 Stunden über das Anfrageformular. Preise für unsere laufenden Leistungen finden Sie unter Preise.

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Geschrieben von

Maja Dimitrijević

Geschäftsführung & Kundenbetreuung, Nobleclean die Gebäudereiniger e.U.

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