Hygiene am Arbeitsplatz

Co-Working-Spaces Wien: Professionelle Reinigung für geteilte Arbeitsräume

Key Takeaways – Das Wichtigste auf einen Blick

  • Co-Working-Spaces in Wien: Ein wachsender Markt
  • Hot Desking: Hygiene zwischen den Nutzern
  • Gemeinschaftsbereiche: Küche, Lounge und Meetingräume

Co-Working-Spaces in Wien: Ein wachsender Markt

Wien erlebt einen Co-Working-Boom. Co-Working-Spaces und Shared Offices verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet – von internationalen Bürodienstleistern mit mehreren Wiener Standorten bis zu lokalen, inhabergeführten Konzepten in einzelnen Grätzeln. Mit der zunehmenden Verbreitung hybrider Arbeitsmodelle steigt die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsplätzen – und damit auch der Bedarf an innovativen Reinigungskonzepten, die den besonderen Anforderungen geteilter Arbeitsumgebungen gerecht werden.

Die Reinigung von Co-Working-Spaces unterscheidet sich fundamental von der klassischen Büroreinigung. Wechselnde Nutzer, gemeinsam genutzte Arbeitsplätze (Hot Desking), hohe Besucherfrequenz und eine Rund-um-die-Uhr-Nutzung stellen Reinigungsunternehmen vor Herausforderungen, die innovative Lösungen erfordern.

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Reinigung außerhalb der Nutzungszeiten stört den Betrieb nicht.

Hot Desking: Hygiene zwischen den Nutzern

Das Hot-Desking-Modell – bei dem sich mehrere Personen denselben Arbeitsplatz zu verschiedenen Zeiten teilen – erfordert eine Reinigungsstrategie, die über die einmalige Tagesreinigung hinausgeht. Zwischen den Nutzungen müssen Schreibtischoberflächen, Tastaturen, Mäuse und Telefone desinfiziert werden. Professionelle Anbieter stellen dafür Desinfektionstücher bereit oder bieten eine Zwischenreinigung durch Reinigungskräfte an, die den Arbeitsplatz nach jedem Nutzerwechsel auffrischen.

Nobleclean die Gebäudereiniger entwickelt maßgeschneiderte Hygienekonzepte für Co-Working-Spaces, die die Balance zwischen Sauberkeit und unauffälliger Reinigung während des laufenden Betriebs halten.

Gemeinschaftsbereiche: Küche, Lounge und Meetingräume

In Co-Working-Spaces werden Gemeinschaftsbereiche deutlich intensiver genutzt als in traditionellen Büros. Die Gemeinschaftsküche dient als sozialer Treffpunkt und wird von morgens bis abends frequentiert. Loungebereiche mit Sofas und Sesseln werden für informelle Meetings genutzt und müssen entsprechend häufig gepflegt werden. Meetingräume wechseln mehrmals täglich die Nutzer und müssen zwischen den Buchungen gereinigt werden.

Ein effektives Reinigungskonzept sieht hier mehrmals tägliche Kurzreinigungen vor: Küche alle 2 bis 3 Stunden, Lounge zweimal täglich, Meetingräume nach jeder Buchung. Zusätzlich erfolgt eine tägliche Intensivreinigung nach Geschäftsschluss.

Eventflächen und Community-Events

Viele Co-Working-Spaces in Wien veranstalten regelmäßig Community-Events, Workshops und Networking-Abende. Diese Veranstaltungen verursachen punktuell erhöhten Reinigungsbedarf: Catering-Rückstände, zusätzliche Abfälle und eine höhere Beanspruchung der Sanitäranlagen. Ein flexibler Reinigungspartner kann kurzfristig zusätzliche Reinigungseinsätze bereitstellen, um den normalen Betrieb am nächsten Morgen sicherzustellen.

Kosten der Co-Working-Reinigung

Die Reinigungskosten für Co-Working-Spaces liegen aufgrund der höheren Frequenz und Intensität etwa 30 bis 50 Prozent über denen vergleichbarer klassischer Büroflächen. Für einen Space mit 500 Quadratmetern und 80 Arbeitsplätzen sind monatliche Reinigungskosten zwischen 1.500 und 3.500 Euro realistisch, einschließlich täglicher Unterhaltsreinigung und wöchentlicher Intensivreinigung der Gemeinschaftsbereiche.

Nachhaltigkeit als Markenzeichen

Co-Working-Nutzer in Wien sind überdurchschnittlich nachhaltigkeitsbewusst. Ökologische Reinigungsmittel, wassersparende Methoden und die Vermeidung von Einwegprodukten sind für viele Space-Betreiber daher nicht nur eine Pflicht, sondern ein Marketingargument. Die Zusammenarbeit mit einem nachhaltig orientierten Reinigungsunternehmen stärkt die Marke des Co-Working-Spaces.

Reinigungsfenster im Dauerbetrieb: wann tatsächlich gereinigt wird

Der größte organisatorische Unterschied zur klassischen Bürofläche ist banal: Ein Co-Working-Space hat kaum je geschlossen. Wo ein Steuerberatungsbüro um 18:00 Uhr leer ist, sitzen im Space um 21:00 Uhr noch Gründer an Pitch-Decks. Das klassische Reinigungsfenster nach Büroschluss existiert schlicht nicht.

In der Praxis haben sich zwei Modelle bewährt. Das erste ist die frühe Schiene zwischen 05:30 und 07:30 Uhr: Die Fläche ist leer, die Intensivreinigung läuft ungestört, und die ersten Mitglieder treffen auf einen frisch aufbereiteten Space. Das zweite ist die Tagpräsenz – eine Kraft, die während der Kernzeit dezent Kontaktflächen, Sanitär und Küche nachzieht.

Beides hat Konsequenzen für die Kalkulation. Der Kollektivvertrag sieht für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit Zuschläge vor, die in einem seriösen Anbot eingepreist sein müssen. Wer ein Rund-um-die-Uhr-Konzept zum Preis einer Standard-Abendreinigung angeboten bekommt, sollte genauer nachfragen.

Dazu kommt das Zutrittsmanagement. Chipkarten statt Schlüssel, protokollierte Zutritte und eine klare Regelung für die Alarmanlage sind bei geteilten Flächen kein Detail, sondern Grundvoraussetzung – schließlich lagern in Spinden und an Fixdesks fremde Geräte und Unterlagen.

Wiener Standorte und ihre Eigenheiten

Wiener Co-Working-Flächen sitzen auffallend oft in Bestandsgebäuden, und das prägt die Reinigung mehr als die Quadratmeterzahl. Ein Loft in einer ehemaligen Gewerbeetage im 7. Bezirk bringt Altholzdielen, Sichtziegel und Kastenfenster mit – Letztere mit zwei Flügelebenen und damit drei Glasflächen je Fenster. Das gehört als eigene Position kalkuliert, nicht in den Turnus hineingerechnet.

Neubauflächen rund um Donaukanal, Erdberg oder die Seestadt spielen dagegen mit Glastrennwänden und Teppichfliesen. Glas ist hier die dominierende Sichtfläche: Fingerabdrücke auf Meetingraum-Wänden fällt jedes Mitglied sofort auf, Staub auf dem Boden dagegen kaum. Die passende Antwort ist ein enger Turnus bei der Glas- und Fensterreinigung statt einer generell höheren Frequenz.

Ein dritter Punkt betrifft die Lage. Spaces an stark befahrenen Achsen wie Gürtel oder Wienzeile bekommen spürbar mehr Feinstaub auf Fensterbänke, Jalousien und Bildschirme. Im Winter kommt Streusplitt dazu, der über Schuhsohlen hereingetragen wird und auf Altholz und Vinyl wie Schmirgelpapier wirkt. Eine großzügige Sauberlaufzone im Eingang ist die günstigste Investition in den Bodenerhalt.

Was in den Reinigungsvertrag eines Spaces gehört

Weil im Co-Working nicht der Eigentümer, sondern zahlende Mitglieder die Sauberkeit bewerten, sollte der Vertrag messbare Punkte enthalten:

  • Reaktionszeit bei Meldungen: Was passiert, wenn um 10:00 Uhr eine Kaffeekanne im Loungebereich kippt? Legen Sie eine Frist fest, nicht nur einen Ansprechpartner.
  • Nachfüllintervalle für Verbrauchsmaterial: Seife, Papier, Spülmittel und Müllbeutel gehören mit Zuständigkeit und Frequenz geregelt – das ist die häufigste Reklamationsquelle überhaupt.
  • Eventzuschlag im Voraus definiert: Ein fixer Satz für zusätzliche Einsätze nach Community-Abenden erspart jede Einzelverhandlung.
  • Fixe Ansprechperson und Stammteam: Wechselndes Personal kennt weder die Spindregeln noch die empfindliche Stelle im Dielenboden.
  • Reinigungsprotokoll je Bereich: nachvollziehbar dokumentiert, damit Sie gegenüber Mitgliedern belegen können, was wann betreut wurde.
  • Fixpreis statt Aufwandsverrechnung: planbar für Ihre eigene Mitgliedskalkulation.

Zur Orientierung: Der Einstieg in unsere Büroreinigung liegt bei 299 Euro im Monat; mit steigender Frequenz bewegt sich der Fixpreis über 569 Euro auf 1.049 Euro. Ein Space im Dauerbetrieb liegt naturgemäß darüber – der konkrete Fixpreis ergibt sich aus Fläche, Sanitäranzahl, Zeitfenster und Eventdichte.

Häufige Fragen zur Co-Working-Reinigung

Stört die Reinigung den laufenden Betrieb?

Nicht, wenn die Aufgaben richtig verteilt sind. Laute und nasse Arbeiten – Saugen, Bodenpflege, Sanitärgrundreinigung – gehören in die Randzeiten. Während der Kernzeit bleiben leise Tätigkeiten: Kontaktflächen, Küche, Nachfüllen, Abfall.

Wer räumt persönliche Gegenstände von Hot Desks?

Niemand aus dem Reinigungsteam. Wir reinigen freie Flächen und lassen fremdes Eigentum unberührt – alles andere wäre haftungsrechtlich heikel. Sinnvoll ist eine Clean-Desk-Regel für Mitglieder, die im Space sichtbar aushängt.

Wie werden Meetingräume zwischen Buchungen betreut?

Über ein kurzes Reset-Intervall: Tischfläche und Fernbedienung abwischen, Gläser tauschen, Whiteboard reinigen, Stühle richten. Das dauert wenige Minuten pro Raum und lässt sich an die Buchungszeiten Ihres Systems koppeln.

Wie rasch bekomme ich ein Anbot für meinen Space?

Nach der Begehung innerhalb von 24 Stunden, mit Leistungsverzeichnis, Zeitfenstern und Eventzuschlag. Ohne Begehung nennen wir keinen Fixpreis – bei geteilten Flächen wäre das unseriös. Einen unverbindlichen Richtpreis können Sie vorab online berechnen.

Fazit: Reinigung als Qualitätsmerkmal für Co-Working

In einem Markt, in dem Co-Working-Spaces um Mitglieder konkurrieren, ist Sauberkeit ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Nobleclean die Gebäudereiniger versteht die besonderen Anforderungen geteilter Arbeitsumgebungen und liefert flexible, nachhaltige Reinigungslösungen, die Ihren Space glänzen lassen.

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